WIRED.com setzt dem Thema jetzt ein Ende. Das das neue iPad warm wird, ist mir persönlich auch aufgefallen – aber das iPhone wird auch warm nach einiger Zeit intensiver Benutzung, und mein Laptop schaltet spätestens nach dem Start diverser Anwendungen auch die Lüfter ein. Elektronik verbraucht Strom, und ein Teil der Energie wird bekanntermaßen in Wärme umgewandelt – kein Grund zur Panik! Und jetzt will ich nichts mehr davon hören!
Duncan Davidson nimmt sich dem Retina-Display im neuen iPad an und bastelt mit “AN EXAMPLE OF PHOTOGRAPHY ON THE RETINA DISPLAY“ eine erstklassige Demo für das neue hochauflösende iPad-Display. Wer den Unterschied zur alten Display-Generation nicht sieht, ist selbst schuld.
For the first time, I’m looking at a photograph I’ve made on a screen that has the same sort of visceral appeal as a print.
Die Franchise “Angry Birds” ist inzwischen zu einem beachtlichen Phänomen geworden. Seit dem Start im Jahr 2009 zählte Rovio inzwischen über 700 Millionen Downloads, im vergangenen Jahr zählte man $100 Millionen Umsatz. Über 40 Millionen Spieler lassen dickes Federvieh jeden Monat über den Bildschirm fliegen – egal ob auf dem Smartphone, Tablet, Computer oder HDTV. Angry Birds ist überall! Neben dem Spiel selbst bietet die Franchise selbstverständlich ihre inzwischen auch recht bekannten Kuscheltiere, iPod-Docks etc.
Am Spielprinzip hat sich mit Runde 4 und der Eroberung des Weltalls gegenüber den ersten 3 Runden etwas verändert. Die Anziehungskräfte der verschiedenen Planeten und die neue Umgebung im Weltall sind eine willkommene Abwechslung der Reihe und bringen neue Laune ins Angry Birds-Land. Inzwischen hat Rovio gut 800 Level veröffentlicht, allein 60 davon sind heute in Angry Birds Space erschienen. Stolze Besitzer des neuen iPads greifen ohne große Gedanken zur iPad HD Version von Angry Birds Space, iPhone-Nutzer freuen sich ebenfalls über hochaufgelöste Grafiken.
Apple gibt soeben via Pressemitteilung bekannt, dass seit dem iPad 3-Launch am vergangenen Freitag 3 Millionen Geräte bereits verkauft wurden. Am 16.03. startete der Verkauf in Kanada, England, Frankreich,Deutschland, Schweiz, Japan, Hong Kong, Singapur, Australien und in den USA. Diesen Freitag wird Apple 25 weitere Länder in seinen Vertriebskanal aufnehmen. CEO Tim Cook betitelte zuvor das erste Verkaufswochenende bereits als “Rekordwochenende”, was sich nun bestätigt. “The new iPad is a blockbuster with three million sold―the strongest iPad launch yet,” kommentiert Phil Schiller die Mitteilung der ersten Verkaufszahlen – “Customers are loving the incredible new features of iPad, including the stunning Retina display, and we can’t wait to get it into the hands of even more customers around the world this Friday.“.
Das neue iPad ist da und wird fleißig bestaunt. Tim Cook kommentierte auf die Frage nach den ersten Verkaufszahlen mit “We had a record weekend, and we’re thrilled with it.”. Konkrete Verkaufszahlen liegen bislang von Seiten Apple keine vor. Apple startete den Verkauf des neuen iPads in 10 Ländern am vergangenen Freitag, nur eine Woche später folgen am 23. März 25 weitere Länder. Zum Start in Deutschland hatte lokale Händler diesmal deutlich mehr Geräte zum Launch auf Lager als im vergangenen Jahr. Die Lieferzeiten des Apple Online Stores sind für die WiFi-Modelle auf 1-2 Wochen zurückgegangen, die 4G-Modelle verharren weiterhin mit 2-3 Wochen Wartezeit. Besitzern der ersten iPad-Generation sei der Umstieg auf die neue, dritte Generation an dieser Stelle noch einmal wärmstens empfohlen, Besitzer des iPad 2 greifen zu, wenn sie das nötige Kleingeld für ein beeindruckendes Display und eine bessere Kamera ausgeben wollen. Ein Upgrade auf Grund der “4G”-Anbindung lohnt aus deutscher Kundensicht kaum. Zwar sind, bei entsprechenden Tarif und Mobilfunkanbieter, HSPA+ mit 21 MBit/s und DC-HSDPA mit 42 MBit/s rein technisch ein Geschwindigkeitszuwachs für deutsche Kunden, als Kaufgrund allein geht dies jedoch bei keiner Budgetrechnung durch.
Das US-Presse-Embargo ist bereits am Nachmittag durchgelaufen. Ein paar Auszüge und Einschätzungen der US-Presse sollen in diesem Beitrag zusammengefasst werden und auf den morgigen iPad-Launch einstimmen. Die freudige Botschaft gibt MG Siegler in seinem Review auf Techcrunch.com gleich zu Anfang:
“Once you see and use the new iPad, there will be no going back.”.
Eine Empfehlung für das neue iPad sprechen übrigens alle Reviews aus, die mir zu Augen gekommen sind. Siegler antwortet zudem noch auf die Frage für interessierte Käufer, die sich noch nicht entschieden haben:
“If you have the original iPad, I say this is a no-brainer. If you have an iPad 2, it’s a tougher call since it still seems nearly as fast as the new iPad. But if you choose not to upgrade (or to spend $399 for the 16 GB iPad 2 now), again, treat the new iPad as if it were Medusa when you’re in an Apple Store. Do. Not. Look. At. It.”.
Um es vorneweg bereits auf den Punkt zu bringen – übereinstimmend bestätigen die ersten Berichte die Versprechungen, die Apple im Vorfeld zum neuen iPad getroffen hat. Sowohl in Puncto Akkulaufzeit, 4G LTE Geschwindigkeit sowie die Retina-Auflösung überzeugt im neuen iPad wie versprochen. Aus deutscher Sichtweise beleuchtet Heise.de den Punkt LTE-Daten, was deutschen Käufern bislang vorenthalten wird. Das neue iPad verwendet 700 und 2100 MHz für die LTE-Funktechnik, in Deutschland sind die Frequenzen 800, 1800 und 2600 MHz für LTE vorgesehen bzw. reserviert. Demnach kann innerhalb deutscher Grenzen vorerst “nur” mit einer maximalen Downloadgeschwindigkeit von 42 Mbit/s (DC-HSDPA) mitgesprochen werden, ein entsprechender Mobilfunkvertrag vorausgesetzt.
I guess it’s just like a pre-glasses world — you never realize how blurry things are because that’s just how you’ve always seen everything. And then you put the glasses on and you wonder how you ever managed without them.
RAM has been doubled once again, from 512 MB to 1 GB. But that’s just an implementation detail — the extra RAM partly serves to support the double resolution retina display. Doubling the resolution means four times the total number of pixels, and that consumes more RAM.
[...] I really doubt there exist more than a handful of people in the world who would upgrade from the iPad 2 to the iPad 3 for the camera alone.
Text looks great in Safari, but non-retina images look slightly blurry. The iPad display is so good that it shows, like no device before it, just how crummy most images on the web are.
The retina display is amazing, everything in the UI feels faster, and the price points remain the same. What’s not to love? It’s that simple.
Other tablets may have more ports or larger screens, but few can match the elegance, sleekness, or solidness of this device.
[...] I did notice the device getting a bit warm when I was using LTE for extended periods of time, but that’s pretty common for most 4G products I’ve tested.
Let’s be clear: the new iPad is in a class by itself, just as its predecessor was. As the latest product in a lineage of devices that defined this category, the iPad continues to stand head and shoulders above the competition.
Watching an HD movie or TV show on the new iPad is like having a home theater in your lap. (Well, assuming you’ve got some good headphones, of course. The iPad’s mono speaker seems to be unchanged from the previous model.)
According to Apple’s tech specs page, the new iPad has a 42.5 watt-hour battery. Compare that with the iPad 2’s 25 watt-hour battery. That’s a whole lot more battery just to keep the iPad running for the usual amount of time.
But apps that haven’t been rewritten don’t benefit as much. In most apps, text is automatically sharpened, but not in all of them. After enjoying the freakishly sharp text in Mail and Safari, you’ll be disappointed in the relatively crude type in, for example, the non-updated Amazon Kindle app. (Amazon says that a Retina-ready update is in the works.)
Amazon hat inzwischen Kindle 3.0 (App Store Link) im App Store als kostenloses Update freigegeben und unterstützt nun die Retina-Auflösung des neuen iPad und kommt obendrein mit einer neuen Benutzeroberfläche daher. Zuvor zeichnete Amazon’s Kindle-App auf dem neuen iPad keine Retina-gerechten Textzeichen und wurde daher zurecht umgehend mit einem Update bereits versorgt. Neben David Pouge von der NYTimes ist auch Jason Snell von Macworld.com Amazon’s Kindle-App als Negativbeispiel für “unscharfe iPad-Anwendungen” aufgefallen (“When I tested Amazon’s Kindle app with the new iPad, I found that its text was pixelated, not Retina-crisp.”)
Ein aus Marketing-Sicht entscheidender Unterschied zur zweiten iPad-Generation betont Walt Mossberg von AllThingsD in seinem Bericht: “Mostly to make room for a larger battery, the new iPad weighs about 8% more and is about 7% thicker than the prior model.”. Demnach ist es Apple mit der dritten iPad-Generation nicht gegönnt sein Tablet als “flachtes und leichtestes” Tablet anzupreisen. Wie sich sowohl die leichte Gewichtszunahme als auch die geringfügig größere Dicke im Alltag im Vergleich zum iPad 2 auswirken wird, bleibt gespannt abzuwarten.
Kreidet man dem neuen iPad den für deutsche Kunden fehlenden LTE-Support, die leicht unschärfer wirkenden Webgrafiken geringer Auflösung auf dem neuen Retina-Display, sowie die gestiegene Akkuladezeit von 7,1 Stunden (gegenüber 4,7 Stunden beim iPad 2), so braucht (und wird) sich das neue iPad nicht hinter seinem Vorgänger bzw. “konkurrierenden” Produkten verstecken. Der Erfolg “iPad” geht morgen in (zunächst 7 Ländern) in die nächste Runde und wird im Tablet-Markt auch das Jahr 2012 prägen. Mit der CES und der Cebit ist das große Debüt anderer Hersteller bereits verpufft, und ob die Konkurrenz für 2012 noch großartige Überraschungen in der Hinterhand halten mag, wage ich geringfügig zu bezweifeln.
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